Bundesministerium für Bildung und Forschung Wettbewerb Energieeffiziente Stadt

Kontakt
Roland Schaeffer
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Stadtentwicklung
und Umwelt
Stadthausbrücke 8
20355 Hamburg
Tel: 040-42840-2034
E-Mail: roland.schaeffer
@bsu.hamburg.de

Titel des Vorhabens
„Energieeffiziente Stadt, der Hamburger Weg: Ambitionierter
Klimaschutz bei komplexen Entscheidungsstrukturen“

Förderkennzeichen: 03SF0378

Poster [Download]

BMBF-Förderinitiative „Wettbewerb Energieeffiziente Stadt“

Der Hamburger Weg:
Ambitionierter Klimaschutz bei komplexen Entscheidungsstrukturen

Ziel: Entwicklung eines umfassenden Instrumentariums für die mittel- und langfristige Planung der städtischen Infrastruktur

Fokus: Wärmeerzeugung und –nutzung

Vorgehen:

  • Festlegung der Entscheidungskriterien
  • Datenerfassung und Analyse
  • Aufteilung der Stadt in „Wärmezellen“
  • Rechtliche Möglichkeiten „Stadt & Bundesland“
  • Konzeptentwicklung „Planungsinstrumentarium“

Städte und Kommunen müssen maßgeblich zur Reduktion der CO2-Emissionen beitragen. Der Bereich der Wärmeerzeugung und –nutzung spielt dabei in großstädtischen Regionen eine Schlüsselrolle.

Ein Minderungsziel von minus 80 % bis 2050 wird nur durch konsequente energetische Gebäudesanierung erreichbar sein. Der dadurch verursachte Rückgang der Nachfrage nach Raumwärme wird aber Versorgungskonzepte wie die heute weit verbreitete leitungsgebundene Wärmelieferung in Frage stellen. Entsprechend ist ein Planungsinstrumentarium notwendig, um sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht einen optimalen Entwicklungspfad aufzuzeigen. Dazu bedarf es sehr genauer Kenntnisse der lokalen Daten und ihrer Integration in ein Gesamtkonzept. In dem Projekt werden in der Konzeptphase zunächst Regeln zur Einteilung des Stadtgebiets in Wärmezellen erarbeitet. Zwei bis drei ausgewählte Hamburger Quartiere werden detailliert analysiert. In einem zweiten Schritt wird dann ein detailliertes Planungs-instrumentarium entwickelt werden. U. a. geht es dabei um

  • die integrative Planung von Gebäudetechnik und Infrastrukturnetzen,
  • Einbeziehung bisher nicht oder nicht ausreichend genutzter Quellen und Senken,
  • Ausschöpfen von Synergien zwischen stadttechnischen Infrastruktursystemen
  • Integration von Angebot und Nachfrage insbesondere auch zwischen Industrie, Gewerbe, öffentlichen Gebäuden und Haushalten.

Aus dem Dualismus von Stadt und Bundesland können dabei besondere politische Möglichkeiten resultieren, die in einer rechtlichen Analyse untersucht werden.

Konsortium
Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Öko-Institut e.V.
Hamburg Wasser (Hamburger Wasserwerke GmbH)
HafenCity Universität Hamburg (HCU)
Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW)
World Future Council (WFC)
EUtech Energie & Management GmbH

Einwohner: 1,75 Mio., Bundesland: Hamburg