Bundesministerium für Bildung und Forschung Wettbewerb Energieeffiziente Stadt

Kontakt
Matthias Mischke
Technische Universität Dresden
Institut für Energietechnik
Professur für Thermodynamik
Helmholtzstraße 14
01062 Dresden
Tel.: 0351 463-33422
E-Mail: Matthias.Mischke
@tu-dresden.de

Titel des Vorhabens
„Wettbewerb Energieeffiziente
Stadt für die Gemeinde Göda“

Förderkennzeichen: 03SF0366

Poster [Download]

BMBF-Förderinitiative „Wettbewerb Energieeffiziente Stadt“

Gemeinde Göda: Entwicklung eines Baukastensystems zur Energieversorgung ländlicher Gebiete

  • Potentialanalyse zur Darstellung regionaler Ressourcen
  • Analyse der lokalen Energie- und Stoffströme
  • Verknüpfung regionaler Netzwerkpartner
  • Entwicklung von Leistungen und Maßnahmen als Baukasten für ähnliche Gebiete
  • Errichtung eines Wärmeverbundsystems zur Umsetzung der Maßnahmen
  • Reduzierung der CO2-Emissionen um 70 % bzw. 300 t/a
  • Stärkung der Wirtschaft durch höhere Wertschöpfung
  • Kommune als Vorbild für Bevölkerung und Gewerbe

Göda ist eine ländlich geprägte Gemeinde ohne Zugang zum Gasnetz. Steigende Energiekosten und die Verantwortung der Gemeinde zur Beteiligung am Klimaschutz, gaben den Anstoß zur Untersuchung von alternativen Versorgungskonzepten. Die Betrachtungen konzentrieren sich dabei auf die Wärmeversorgung der kommunalen Liegenschaften, größerer Wohngebäude und Gewerbebetriebe. Ausgehend von einer Analyse vorhandener Potentiale sowie der lokalen Energie- und Stoffströme sollen Maßnahmen und Dienstleistungen unter Verknüpfung der regionalen Netzwerkpartner entwickelt werden. Aus den Ergebnissen soll ein strukturiertes Baukastensystem als Handlungsanweisung zur systematischen Untersuchung und Konzeptfindung für ähnlich strukturierte Gebiete und Standorte entstehen.

In Göda soll perspektivisch eine ganzheitliche Wärmeversorgungslösung entstehen, an der viele Netzwerkpartner sowie vielfältige regenerative Energieträger beteiligt sind. Dies ermöglicht eine langfristige Stabilisierung der Wärmepreise durch Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Für die angeschlossenen Objekte sollen die CO2-Emissionen somit um 70 % reduziert werden. Positiver Nebeneffekt ist die Vergrößerung der lokalen Wertschöpfung im Bereich Energieversorgung. Die Geldströme verbleiben in der Region und es entstehen neue Arbeitsplätze.

Konsortium
Gemeinde Göda
ENSO Energie Sachsen Ost AG
pro:genius Ingenieure Dresden
Technische Universität Dresden, Institut für Energietechnik

Einwohner: 3.341, Bundesland: Sachsen