Kontakt
Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Harald Rapp
AGFW | Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V.
Stresemannallee 28
60596 Frankfurt am Main
Tel.: 069-6304-418
E-Mail: h.rapp@agfw.de
Titel des Vorhabens
Energieeffizientes Stadtentwicklungskonzept - (EneffSeko)
Förderkennzeichen: 03SF0377
Poster [Download]
Duisburg, Leipzig, Rosenheim, Schneeberg - Energieeffiziente Stadtentwicklungskonzepte
Das Stadtentwicklungskonzept (SeKo) dient als Leitbild bzw. als Orientierungsrahmen für die längerfristige Entwicklung einer Stadt. Es enthält Formulierungen von Prognosedaten und Programmvorgaben für politische Handlungsfelder sowie Handlungsprioritäten. Es soll ein integriertes Handeln auf sozialen, wirtschaftlichen und räumlichen Gebieten ermöglichen.
Ein großer Anteil des CO2-Reduktionspotenzials und der Optionen zur Steigerung der Energieeffizienz liegt im Bereich der Raum- und Prozesswärme. Auf dem Wärmemarkt konkurrieren verschiedene Versorgungssysteme mit unterschiedlichen Effizienzgraden untereinander. Verbesserte Wärmestandards führen zu einem weiter schrumpfenden Wärmemarkt. In wieweit hierbei kostengünstige CO2-Minderungspotenziale erschlossen werden können, kann nur durch eine systemanalytische Betrachtung des Wärmemarktes unter gleichzeitiger Berücksichtigung der städtebaulichen Entwicklung beantwortet werden. Als Beispiel wird die Anwendung in der Fernwärmeversorgung auf der Basis einer Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) gewählt.
Ziel der Arbeiten ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen zuständigen kommunalen Planungsämtern und den lokalen Ver- und Entsorgungsunternehmen. Basierend auf den Erfahrungen soll für alle Städte ein dynamisches Modell zur Entscheidungsfindung entwickelt werden, das anhand klar abgrenzbarer Bau- und Versorgungsstrukturen in unterschiedlichen Stadttypen geeignet ist, effiziente Energieversorgungsstrukturen zu identifizieren, die veränderten Rahmenbedingungen bis 2030 berücksichtigt, um damit der Stadtplanung Entscheidungskriterien liefert. Die Auswirkungen von Entscheidungen werden aus energetischer Sicht zeitnah und dynamisch bewertet um Lösungsvorschläge zu vergleichen und Energiedienstleistungen zu befördern. Effizienzverbesserungen bis zum Jahr 2030 um 25%, gemessen am Ausgangsjahr 2010, werden angestrebt.
Die Handlungsfelder sind: Energieeffizienz – CO2-Reduktion – Energiedienstleistung – Stadtentwicklung – Demografischer Wandel.
Konsortium
Die Städte und Stadtwerke: Duisburg, Leipzig, Rosenheim und Schneeberg,
AGFW | Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V.,
Brandenburgische Technische Universität Cottbus – BTU,
IER, Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart,
Sächsisches Staatsministerium des Innern – SMI
Duisburg: 500.000 Einwohner, NRW
Leipzig: 510.000 Einwohner, Sachsen
Rosenheim: 60.000 Einwohner, Bayern
Schneeberg: 16.500 Einwohner, Sachsen