
Delitzsch, Essen, Magdeburg Stuttgart und Wolfhagen haben mit ihren Ideen beim Thema Energieeffizienz in Deutschland die Nase vorn - und sind damit im Kampf gegen den Klimawandel bestens gerüstet. Diese fünf Städte und ihre Partner haben den Wettbewerb Energieeffiziente Stadt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gewonnen.
"Sie sind mit Ihren zukunftsweisenden Konzepten Vorreiter für Innovationen, die auf andere Städte und Kommunen übertragbar sein werden", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am 15. Septemer 2010 in Berlin, als sie die Gewinner bekannt gab. "Ihre umfassenden Ansätze zur effizienten Nutzung von Energie werden einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten", sagte Schavan zu den Vertretern der Gewinner-Konsortien. "Das Potenzial von Städten und Kommunen zum Energiesparen ist riesig, und damit auch ihr Potenzial für den Klimaschutz."
In der zweiten Phase des Wettbewerbs "Energieeffiziente Stadt" hat das BMBF im Zeitraum Frühjahr 2009 bis Frühjahr 2010 15 Projekte gefördert. Kommunen, Forschungseinrichtungen, Energieversorger und andere relevante Akteure haben darin innovative und systemorientierte Umsetzungskonzepte zur Steigerung der Energieeffizienz in Städten und Kommunen erarbeitet.
Besonderes Gewicht wurde dabei auch auf die Einbindung der Dienstleistungsforschung gelegt, da Dienstleistungen unabdingbar sind, um die Brücke zwischen technologischem Fortschritt und gesellschaftlicher Umsetzung zu schaffen.
Für die ausgewählten Projekte wird das BMBF die konkrete Umsetzung dieser Konzepte über einen Zeitraum von 3-5 Jahren fördern.
Die Pressemitteilung des BMBF vom 15. September 2010 enthält weitere Informationen zur Abschlussveranstaltung der zweiten Phase des "Wettbewerbs Energieeffiziente Stadt". Mehr über die Wettbewerbsbeiträge aller 15 Wettbewerbsteilnehmer der 2. Phase erfahren Sie in den Kurzdarstellungen der Umsetzungskonzepte der teilnehmenden Kommunen.